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ZEUGNISSE, AUSBILDUNGSNACHWEISE, PRAKTIKA, FORTBILDUNG

Jedes eingeschickte Original geht verloren. Aus diesem Grund gehören in die Bewerbungsmappe nur (falls verlangt, beglaubigte) Kopien. Im Sekretariat Ihrer Schule oder Ausbildungsstätte beglaubigt man sicher kostenlos Ihre Zeugnisse; Gebühren werden im Rathaus oder auch im Landratsamt erhoben. Nur das letzte bzw. Abschlußzeugnis zählt. 

Teilnahmebestätigungen, noch besser: Erfolgsnachweise, lassen Sie sich immer dann ausstellen, wenn Sie Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen besucht haben. Ob Sie diese Zertifikate Ihren Unterlagen beifügen wollen, entscheiden Sie von Fall zu Fall je nach Anforderungsprofil und zeitlichem Abstand.

Mit einem Betriebspraktikum oder mit betrieblichen Einsätzen während der Ausbildung erhöhen Sie Ihre Bewerbungschancen. Auch einen längeren Auslandsaufenthalt macht man eventuell in Ihrem Berufsfeld zur Einstellungsbedingung. Zur Karriereplanung gehört, dass Sie sich während der Ausbildung bereits ersichtlich auf die berufliche Praxis hin ausrichten und später im Arbeitsleben ebenso deutlich Ihren Willen zur Fortbildung unterstreichen. 

Ihr Bewerbungsratgeber ermahnt Sie, in Zeiten der Beschäftigungslosigkeit fleißig Seminare, Kurse, Workshops und Veranstaltungen zu belegen. Suchen Sie also die Bildungsträger auf. Handeln Sie dort ermäßigte Kursgebühren für Arbeitslose aus. Bestehen Sie auf kurzen Kündigungsfristen - vielleicht müssen Sie kurzfristig wegen einer neuen Stelle den Wohnort wechseln. Engagieren Sie sich aber auch verstärkt, z.B. in Vereinen, in kirchlichen oder sozialen Einrichtungen. Ihr Fachwissen, Ihr Arbeitsvermögen, Ihre Verantwortungsbereitschaft und Ihre Kreativität werden sicher gebraucht . Unter Umständen müssen Sie, um nützliche (und unentgeltliche) Arbeit zu leisten, die Bedenkenträger in Verwaltung und Personalabteilung überzeugen. Verschaffen Sie sich Fürsprecher. Oder bauen Sie Ihr Engagement in einer Einrichtung langsam auf.
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